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ReinerWein
Guest
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« on: February 01, 2012, 04:03:55 pm » |
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In der Edition Tiamat:
Wolfgang Pohrt Kapitalismus Forever Über Krise, Krieg, Revolution, Evolution, Christentum und Islam Critica Diabolis 197
Broschur, 112 Seiten, 13.- Euro ISBN: 978-3-89320-166-2
Wolfgang Pohrt, der Großmeister der überraschenden Volte, ist wieder da. In einem Rundumschlag kommentiert er die Angst der Kommunisten vor dem Crash und andere Aspekte der aktuellen Diskussion. Dabei weiß er wie immer mit originellen Gedanken zu brillieren. Die Linken klagen den Kapitalismus auf moralische Weise an, in Wirklichkeit jedoch wollen sie ihn retten, dabei ist er auf ihre Hilfe gar nicht angewiesen, denn der Kapitalismus ist ein System, das sich ständig neu erfindet und unkaputtbar ist und das aus jeder Krise gestärkt hervorgeht.
»Überhaupt kann man den Kapitalismus nur bewundern, je länger man sich mit ihm befasst. Marx ging es wohl ganz ähnlich, er hat am Ende auch nicht mehr gewusst, durch was man ihn ersetzen könne. Das Kapitel über den Kommunismus am Ende vom dritten Band des Kapitals ist ganz kurz. Und bestimmt nicht deshalb, weil Marx zu früh gestorben ist, um das Werk zu vollenden. Auch wenn er noch weitere 100 Jahre gelebt hätte, wäre ihm das nicht gelungen.« Wolfgang Pohrt
Erscheint am 17.2.2012
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Rüdiger2
Stammuser
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« Reply #1 on: February 01, 2012, 06:17:08 pm » |
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Ui, da bin ich gespannt. Ich befürchte zwar aus irgendeinem dumpfen Gefühl heraus, dass der Theoretiker Pohrt seinen Zenit überschritten hat, aber andererseits fällt bei einem klugen Mann wie ihm eigentlich immer noch etwas Gescheites ab. Das war ja bei FAQ auch schon so - trotz des antiamerikanischen Ressentiments, das da bisweilen durch die Zeilen gelugt hat.
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Kaum sind die Katzen aus dem Haus, tanzen die Spatzen auf dem Dach!
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Curlee
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« Reply #2 on: February 01, 2012, 10:44:46 pm » |
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Hier die Leseprobe. Nach Zeilen wie den folgenden mag ich eigentlich nicht mehr weiterlesen: Die Veränderungen, die viele aus der älteren Generation zu erkennen meinen, sind oft nur eine Sinnestäuschung. Wir verändern uns, wir werden alt. Die Welt verändert sich nicht. Wenn eine Mühle tut, was sie immer tut, nämlich sich weiter zu drehen, ist das keine Veränderung, sondern Kontinuität. Manchmal knirscht es dabei ein bisschen[!]. »Rikkeracke geht die Mühle mit Geknacke«, heißt es in »Max und Moritz«. In der Mühle knackt es, weil gerade Max & Moritz reingefallen sind. Es handelt sich aber um keine Knochenmühle, sondern eine Getreidemühle, und das Mahlwerk reagiert auf das Material, wofür es nicht ausgelegt ist, mit Misstönen. Aber deshalb bleibt die Mühle nicht stehen. Sie mahlt einfach weiter, und das ist es, was der Marxismus signalisiert. Überhaupt ist alles dasselbe. "Abendland vs. Islam: Gottlose im Religionskrieg." ein Kapitel, dass ihm sehr wichtig zu sein scheint, weil er es zweimal bringt: "Feindschaft aus Ähnlichkeit: Der Westen und der Iran". Die Fortsetzung des obigen Zitates geht so: Normalerweise ist er die Ruhe nach dem Sturm im Wasserglas. Also erst herrscht Bewegung, und wenn die nicht mehr weiter kann und zerfällt, kommt der Marxismus. Das war in der UdSSR so gewesen, das war in der DDR nicht anders, das war im ganzen früheren Ostblock so, und sogar in Kuba. Castro wurde Marxist, als er aufgehört hatte, Revolutionär zu sein. Heute ist es ähnlich und doch anders, die Sache fängt schon mit dem dicken Ende an, die Bewegungsphase wird übersprungen. Wie von 1000 Demonstrationskilometern erschöpft verkriechen sich die Leute in die Leseecke. Irgendwie ist das komisch. Andererseits passend dazu, dass heute schon Kita-Kinder unter Burnout-Syndrom leiden. So wird aus dem Aufbruch ein Zusammenbruch, und man kann das gar nicht mehr unterscheiden, ob einer sich aufrappelt oder zusammenkracht. Also ich fürchte, viel wird aus dem Buch nicht zu lernen sein -- dem polemischen Gestus ist anzumerken, dass er durchgehalten werden soll und auf blanke Affirmation hinausläuft, die er überspielen will.
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« Last Edit: February 01, 2012, 10:52:46 pm by Curlee »
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"Ich bin aber nicht schuldig", sagte K. "Es ist ein Irrtum. Wie kann denn ein Mensch überhaupt schuldig sein. Wir sind hier doch alle Menschen, einer wie der andere." "Das ist richtig", sagte der Geistliche, "aber so pflegen die Schuldigen zu reden." - Franz Kafka
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Doc Holliday
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I'm your huckleberry
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« Reply #3 on: February 01, 2012, 11:46:08 pm » |
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Och, das liest sich doch ganz flott? Ich werd's mir jedenfalls kaufen, allein schon um zu wissen, was Pohrt jetzt so denkt.
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"USA, USA, USA!!!" Homer Simpson
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Rüdiger2
Stammuser
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« Reply #4 on: February 02, 2012, 08:45:50 am » |
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Das ist auf jeden Fall super: Occupy zum Beispiel: Die Sommercamps mitten in der City hat man sich abgeguckt von Gaddafi, der früher mit seinem Wanderzirkus durch die Hauptstädte getingelt ist und immer nur im mitgeführten Zelt geschlafen hat. Auch Gaddafi hatte übrigens unter der Zwangsidee gelitten, ein drittes System neben Kapitalismus und Kommunismus erdacht zu haben und es per »Grüner Revolution« realisieren zu müssen.
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Kaum sind die Katzen aus dem Haus, tanzen die Spatzen auf dem Dach!
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ggk
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« Reply #5 on: February 02, 2012, 09:44:11 am » |
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Aber schon das folgende stimmt nicht so ganz: Bei Occupy ist es zwar keine One-Man-Show mehr, sondern es sind Massen, immerhin.
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goose
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« Reply #6 on: February 02, 2012, 10:14:30 am » |
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Bei Pohrt war es doch schon immer so, dass er auch unglaublich verkehrte Sachen geschrieben hat. Trotzdem dürfte auch dieses Buch turmhoch über den Einlassungen seiner bemühten Kritiker stehen - insbesondere solcher, die ihm "blanke Affirmation" vorwerfen, was zwar klug klingt, aber rein gar nichts bedeutet. Vielmehr scheint das nur zu belegen, was Pohrt über diese Art der Bildung schreibt: Wie kann man Menschen empfehlen, dass sie ihr kurzes Leben, statt es zu genießen, mit dem »Kapital« vertrödeln? Allerdings habe ich damals noch keine Ossis gekannt, die kamen ja erst später. Bei den Ossis war Marx nämlich Pflichtlektüre gewesen, und man sieht doch, was dabei herausgekommen ist, nämlich die Ossis. Und Curlee.
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"Wir sind die Gemeinwohlpartei!" (Cem Özdemir)
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Rüdiger2
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« Reply #7 on: February 02, 2012, 10:26:00 am » |
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Es ist halt auch ein bisschen einfach zu sagen, es verändert sich nichts. Formal betrachtet, stimmt das natürlich. Der Kapitalismus geht weiter, bis er abgeschafft wird - oder eben nicht. Aber das heißt nicht, dass alles gleich bleibt. Im Gegenteil: Je mehr Überflüssige das Kapital produziert und je weniger es der Menschen bedarf, umso wahnsinniger wird die Welt. Und es bedarf schon einer senilen Kälte, da über den Dingen zu stehen und zu sagen: "Ach, ja, so ist halt Kapitalismus!"
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Kaum sind die Katzen aus dem Haus, tanzen die Spatzen auf dem Dach!
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goose
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« Reply #8 on: February 02, 2012, 10:50:21 am » |
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Zynisch, senile Kälte, polemischer Gestus, der bemüht daherkommt - das stimmt alles.
Blanke Affirmation - vor allem wenn gar nicht gesagt wird, was überhaupt affirmiert wird - ist dagegen ein Ausdruck, der nur zur Feinderklärung tauglich ist.
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"Wir sind die Gemeinwohlpartei!" (Cem Özdemir)
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reebokpump
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« Reply #9 on: February 02, 2012, 04:02:40 pm » |
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Bei Occupy ist es zwar keine One-Man-Show mehr, sondern es sind Massen, immerhin. Aber dafür sind die Massen anderswo nicht mehr. Um den Event-Tourismus zu den G8-Gipfeln ist es still geworden, oder haben diese Gipfel aufgehört? Also nichts Neues unter der Sonne. Das darf man nun vermutlich nicht überbewerten, ein großes Hochhalten von Masse erkenne ich da nicht. Möglicherweise sollte man zuspitzen, dass Occupy nicht derselbe alte Antika-Hut ist wie eh und je, sondern hier der Antisemitismus rein der Volksseele entblüht und nicht erst gewisse linke Strukturen durchläuft, die diesen sonst ein klein wenig abfedern (und zum mehr oder weniger ungefährlichen "Event-Tourismus" verkommen lassen). Das Auftreten der 99% als Zentralgestirn hält er aber sehr richtig fest. Ansonsten war dieser Pessimismus Pohrts zu erwarten, finde ich. Das war die letzten Jahre ja schon mehr als deutlich. Seine Unterstellung, die staatlich beförderte, die laienhafte- wie auch immer Befassung mit dem "Kapital" müsse ein Klima des Halbverstandenen und Halberfahrenen nach sich ziehen, passt gut zur publizistischen Abstinenz seiner Rückzugsjahre. Der Verweis auf die Adorno-Schrift jedoch und auch überhaupt die Veröffentlichung eines neuen Buches geben Aufschluss über seine Motivation, die weit hoffnungsvoller und kämpferischer ist, als sein bedrückter und bedrückender Schreibstil zunächst vermuten lässt. Der Schluss der Theorie der Halbbildung: ... an Bildung festhalten, nachdem die Gesellschaft ihr die Basis entzog. Sie hat aber keine andere Möglichkeit des Überlebens als die kritische Selbstreflexion auf die Halbbildung, zu der sie notwendig wurde.Unfair finde ich den Vorwurf mit gezwungenen Polemik, den macht man nur bei ohnehin gehässiger Herangehensweise und von vornherein. Ich finde seine Schreibe ungebrochen süffig und erfrischend; ich freue mich auf das Erscheinen!
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« Last Edit: February 02, 2012, 04:07:01 pm by reebokpump »
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"Ich möchte nie mehr arbeiten, sondern nur noch am Tresen stehen und saufen."
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Curlee
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« Reply #10 on: February 04, 2012, 03:22:47 pm » |
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@goose: dass ich Pohrts Rundumschlag vorwerfe, er liefe auf blanke Affirmation hinaus hat etwas von: Herr Pohrt, wo bleibt das Positive?, was wirklich lächerlich ist.
Das Knacken der Knochen in der Mühle am rauschenden Bach kann keiner bejahen aber doch hinnehmen. Die Kälte mit der Pohrt davon schreibt, hält immerhin seinen Lesern den Spiegel vor, weshalb es bestimmt gut ist, das so und nicht anders zu tun.
Ich glaube allerdings, dass Pohrt, der den Wahn, in dem jede Änderung der individuellen sozialen Lage für den der Welt gehalten wird, durchschaut, ihm verfällt wenn er meint, die Reflexion der Veränderung in der Kontinuität des Kapitals als Glauben an die Phrase von der Welt im Wandel abtun zu können.
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"Ich bin aber nicht schuldig", sagte K. "Es ist ein Irrtum. Wie kann denn ein Mensch überhaupt schuldig sein. Wir sind hier doch alle Menschen, einer wie der andere." "Das ist richtig", sagte der Geistliche, "aber so pflegen die Schuldigen zu reden." - Franz Kafka
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mané
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« Reply #11 on: February 05, 2012, 08:27:40 am » |
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Der Cadilac ist den Leuten näher als Allah und das war schon in der DDR so  Pohrt wird ein wenig zum großen Vereinfacher und Vergleicher, aber lest selbst. http://www.tagesspiegel.de/meinung/essay-zweikampf-abendland-vs-islam/6157224.html
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"Da Pazifisten mehr Handlungsfreiheit in Ländern haben, in denen Ansätze der Demokratie bestehen, können Pazifisten effektiver gegen die Demokratie wirken als für sie. Objektiv betrachtet ist der Pazifist pro-nazistisch." George Orwell 1941
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Rüdiger2
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« Reply #12 on: February 05, 2012, 11:19:28 am » |
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Kaum sind die Katzen aus dem Haus, tanzen die Spatzen auf dem Dach!
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dns42
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« Reply #13 on: February 05, 2012, 11:52:45 am » |
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Nicht, dass es noch eine Rolle spielen wuerde, aber der Vollstaendigkeit halber sei es hier erwaehnt: Fuer Klauda ist dies natuerlich eine gute Gelegenheit den "Vater der Antideutschen" als Bekehrten praesentieren zu duerfen, auch wenn er sich mit der Kommentierung (noch) zurueckhaelt: http://rhizom.blogsport.eu/2012/02/05/islamika/
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Curlee
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« Reply #14 on: February 05, 2012, 03:05:20 pm » |
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Klar, es ist bitter für die Frau, einen Mann nehmen zu müssen, den sie nicht will. Das kommt aber auch ohne Zwangsheirat vor. Nämlich dann, wenn der Mann, den sie will, sie nicht will. Liebeskummer war früher ein häufiges Selbstmordmotiv. Also doch. Ein scheiß-Buch, ab in die Mülltonne damit. Ich möcht es jedenfalls nicht neben Brothers in Crime im Bücherschrank stehen haben.
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"Ich bin aber nicht schuldig", sagte K. "Es ist ein Irrtum. Wie kann denn ein Mensch überhaupt schuldig sein. Wir sind hier doch alle Menschen, einer wie der andere." "Das ist richtig", sagte der Geistliche, "aber so pflegen die Schuldigen zu reden." - Franz Kafka
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